Festwoche Albertus Magnus

Liebe Schwestern und Brüder, liebe Gäste,

rund um den 15. November feiern wir in St. Andreas den heiligen Albertus Magnus; er war Dominikaner, Bischof
und Gelehrter im 13. Jahrhundert. Wir feiern ihn als universal engagierten Menschen, dessen erstaunliches Wirken wir bis heute in Köln erleben können:

Denn er war es, der Wissenschaft und Studium in Köln startete. Der Glauben und Vernunft zusammenbrachte als Basis, auf der wir heute stehen. Der dem Christentum Aristoteles erschloss – was uns bis heute prägt im Denken, Glauben und Handeln.

Aus seinem Glauben heraus hatte Albert den Mut, besonnen auf neue Herausforderungen zuzugehen, sei es als Forscher, Lehrer, Entrepreneur, als Glaubender, Seelsorger, Versöhner oder als Entdecker.

Wir laden Sie ein, Albert „den Großen“ zu seinem Gedenktag mit allen Sinnen kennenzulernen: Mit Musik von Purcell bis Mozart, Erläuterungen zu Astrophysik und Religion, Begegnungen bei Kirchenkunst-Führungen und Gottesdiensten.

Nehmen Sie gerne etwas mit aus unserer Festwoche! Zum Beispiel den Mut, offen zu bleiben, Argumenten zuzuhören und anderen Menschen mit Gottvertrauen zu begegnen, auch wenn es ggf. ungewohnt ist.

Ob Sie glauben, zweifeln oder neugierig sind: Sie sind herzlich willkommen.

Im Namen der Kölner Dominikaner

P. Daniel Stadtherr OP
Rector ecclesiae an St. Andreas, Köln

Programmflyer der Albertus Magnus Festwoche

 

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Kurzbiografie: Der hl. Albertus Magnus (ca.1200 – 1280)

Albert, der „Große“, Forscher, Lehrer, Predigerbruder

  • um 1200             – Geboren in Lauingen an der Donau als Sohn einer Ritterfamilie.

  • 1223                     – Tritt in Padua dem noch jungen Dominikanerorden bei.
    Entscheidet sich für ein agiles Ordensleben mit Entdeckungen und Begegnungen im Glauben und im Studium.

  • 1245                     – Wird erster Magister der Theologie aus dem deutschsprachigen Raum an der Universität Paris.

  • 1248                     – Gründet in Köln das Studium generale der Dominikaner, erste Hochschule im heutigen Deutschland und Vorläufer der 1388 gegründeten Kölner Universität.
    Alberts berühmtester Schüler: Thomas von Aquin.

  • 1252 + 1258      – Schlichtet heftige Konflikte zwischen Kölner Bürgern und kirchlichen Amtsträgern, vermittelt nachhaltige Lösungen.

  • 1260 – 1262      – Führt als Bischof von Regensburg,
    anschließend als Seelsorger und Lehrer in Würzburg und Straßburg.

Albert übersetzt und kommentiert zahlreiche Schriften damals noch wenig bekannter Gelehrter aus anderen Kulturen wie Aristoteles, Avicenna, Averroes und Maimonides.

  • 15.11.1280        – Stirbt in Köln. Sein Sarkophag steht in der Krypta von St. Andreas.

Albert wird 1931 heiliggesprochen, 1941 Patron der Naturwissenschaftler.
1980 betet Papst Johannes Paul II. an seinem Grab in St. Andreas.
Seit 2001 trägt ein neuentdeckter Asteroid seinen Namen.

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